we own the night … Nachtfotosession in Karlsruhe

 

Am 26.5. habe ich einen Fotokurs zum Thema “Nachtfotografie” besucht.

Insgesamt waren wir lediglich 4 Kursteilnehmer neben dem Kursleiter. Also eine recht überschaubare Truppe.

Es ging dann auch gleich los mit etwas Theorie, die aber gar nicht so sehr auf das Thema “Nachtfotografie” einging, sondern eher allgemeiner Natur war.

Die eigentlich einzigen Punkte, die man beim Fotografieren bei Dunkelheit beachten muss waren:

  • Stativ
  • Blende auf 8 (oder halt was das jeweilige Objektiv als schärfste Blende vorgibt)
  • Fernauslöser oder zeitverzögertes Auslösen
  • Bildstabi aus

Das wars auch eigentlich schon. Wie gesagt, nicht viel neues. Aber der praktische Teil versprach dann dennoch interessant zu werden.

Als Ziel des Abends wurde das ZKM in Karlsruhe auserkoren, welches mit den benachbarten Gebäuden bei Dunkelheit ein besonders fotogenes Motiv abgeben.

Im folgenden seht ihr ein paar der Motive, die bei der Fotosession entstanden sind.

Kein Fortschritt

Es ist Sommerpause.

Und diese wollte ich eigentlich nutzen, um mein Pipespiel zu verbessern. Doch leider hören sich meine Versuche zur Zeit nicht nach Verbesserung, sondern eher nach Rückschritt an.

Bereits der zweite Tag in Folge waren meine Versuche dermaßen desaströs, dass ich nach 10 Minuten entnervt aufgab,

Dabei läuft das Einstudieren neuer Tunes auf dem Practice Chanter wie Butter.

Highland Cradle und Itchy Fingers gehen echt gut und ich bin gerade dabei mich mit Clumsy Lovers und Mist Covered Mountains zu beschäftigen.

Aber was tun wegen der Pipe?

Ich vermute, dass es bei mir ein Konditionsproblem ist. Die letzten beiden Male habe ich das Pipespielen versucht, nachdem ich bei über 30 Grad eine Fahrradtour gemacht habe. Dementsprechend K.O. war ich dann auch. Ich werde nun versuchen das Pipespielen vorzuziehen in der Hoffnung, dass ich dadurch zumindest wieder an meine alte Form anknüpfen kann.

Feuerprobe – fast bestanden

Gestern war wieder Dienstag und damit Orchesterprobe. Übrigens war es die letzte Orchesterprobe vor der Sommerpause, die bis 7.9. geht.

Ich wollte mich diesmal beim Stimmen der Drones, nicht wie der letzte Mensch anstellen und hoffte, dass ich diesmal “Green Hills” besser hinbekam als beim letzten Mal.

Insgesamt lief es wirklich besser, wenn auch nicht wirklich gut. Das lag daran, dass meine Bass-Drone wohl sehr schwer einzustellen war. Da Martin und Jutta dadurch viel länger brauchten um die Drones zu stimmen, habe ich “Green Hills” wieder und wieder gespielt, bis mir sowohl Luft als auch Konzentration fehlten. Immerhin hat es am Anfang gut geklappt. Auch wenn es zum Ende hin einfach nicht mehr ging.

Dennoch fand ich, dass diese Probe insgesammt besser lief, als die Probe vorher.

Für die Sommerpause werde ich mir ein Programm zusammenstellen, um die Zeit sinnvoll zu nutzen. Ich denke da an verschiedene Sets von ca 5-6 Tunes, die ich dann in einem bestimmten Zeitrahmen zu spielen habe. Außerdem möchte ich versuchen mehr mit dem Metronom zu üben. Ich habe das bislang eher vernachlässigt. Das soll nun anders werden.

Höhen und Tiefen

Letzten Dienstag habe ich wieder komplett an der Orchesterprobe teilgenommen.

Der Dienstag davor ging leider wegen eines defekten Reeds in die Hose. Diesmal war mein Reed aber einsatzbereit und nachdem die Chanterprobe recht gut verlief, war ich für die bevorstehende Pipe und Gesamtprobe gute Dinge.

In der Regel beginnt die Pipeprobe damit, dass jeder einfach irgendwas zum aufwärmen spielt. Das ist recht ungezwungen und funktionierte ganz gut. Danach geht es um das Stimmen der Drones. Dazu wird “Green Hills of Tyrol” gespielt, weil in diesem Tune fast alle wichtigen Verzierungen enthalten sind. Zwei andere Spieler stellen sich hinter dem Spieler, dessen Pipe gestimmt wird, und stimmen die Drones. Dabei hält einer das Stimmgerät während der andere an den Drones dreht, bis die Töne der einzelnen Drones schwingungsfrei zu einander sind.

Wie gesagt, sollte dabei der Spieler “Green Hills” spielen.

Ich hatte “Green Hills” vor etwa einem Jahr gelernt. Es ist nicht besonders schwer, aber dennoch hatte ich in diesem Moment komplett versagt. Vielleicht war es die Nervosität, vielleicht auch die Tatsache, dass in diesem Moment alle dem Spieler zuhören oder einfach nur die Tatsache, dass ich “Green Hills” etwas vernachlässigt habe. Jedenfalls war danach die Probe für mich gelaufen. Ab da ging nichts mehr.

Ich habe meinen Ärger darüber dann in den letzten Tagen zum Anlass genommen, gezielt “Green Hills” zu üben. Ich denke es hat sich gelohnt. Bei der gestrigen Übung im Keller lief das Tune schon wieder so, wie ich es eigentlich erwarte.

Jedoch fehlt nun noch die eigentliche “Feuerprobe”. Morgen ist wieder Orchesterprobe. Erst hier werde ich merken, ob sich mein Intensivtraining ausgezahlt  hat.